GROOVEBOX

Groovebox - der Begriff wurde von Roland mit der MC-303 (1996) geprägt

Man bezeichnet damit eine Kombination aus Sampler oder ROM-Sampler/ Synthesizer, Sequenzer und Drum Computer.

Heute sind Grooveboxen wie die MC-707 von Roland oder die Electribe von Korg "vollwertige" Produktionszentralen. Vor allem zur Produktion von Electro, Techno, House und Hip-Hop sind diese Geräte beliebt. Die intuitive Bedienung, unabhängiges Arbeiten vom PC bzw. Tonstudio und die unmittelbaren Eingriffsmöglichkeiten in das Abspielgeschehen machen diese Allrounder so beliebt. Bei den aktuellen Geräten steht die Standalone-Produktion im Vordergrund - vor allem durch ein großes Display, vielfältige Klangerzeugungsmöglichkeiten (einschließlich Sampling) und einen umfangreichen Sequenzer.  Auch im Live-Einsatz gelten Grooveboxen als besonders zuverlässig.

Eine Groovebox arbeitet patternbasiert, d. h. die eingegebenen MIDI-Daten sind in sich wiederholenden Blöcken von 1 bis 32 Beats Länge gespeichert. Variationen entstehen durch Stummschalten einzelner MIDI-Spuren, den Einsatz eines LFO (Low Frequency Oscillators), manuelle Filterverläufe oder Anwahl eines neuen Patterns. Grooveboxen haben eine umfangreiche Auswahl an Effekten wie Chorus, Flanger, Hall, Echo und weiteren Spielhilfen wie z. B. einen Arpeggiator, mit dem aus einer einzelnen Note oder einem Akkord Arpeggios entstehen. Drum-Patterns können mit einem Stepsequenzer mithilfe einer Lauflichtprogrammierung erstellt werden. 

Für Produzenten, die Wert auf größtmögliche Flexibilität und Mobilität legen, oder den Liveperformer ist eine Groovebox in jedem Fall eine Überlegung wert.